ComPass Newsflash März 2009
Editorial
Liebe Leserin, liebe Leser
die Zeiten sind turbulent und während die Banker Roulette spielten wurden Anleger um Milliarden Euro betrogen. Die daraus folgende Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren rund um den Globus, auch in unserer Branche: Erstmalig sind die Transportvolumina rückläufig, der Lageraufbau steigt deutlich, da die Unternehmen aufgrund des sinkenden Absatzes verstärkt auf Halde produzieren.
Wir sind aber der festen Überzeugung, dass wir es gemeinsam schaffen gegen den Trend zu schwimmen und unsere Ziele zu erreichen. Persönlicher Service und Einsatz des Einzelnen, ein fester Wille etwas positiv zu bewegen, der Mut auch neue Wege zu beschreiten ohne sich zu verspekulieren, sowie eine offene Kommunikation in allen Bereichen sind die Bausteine, die uns auch in Zukunft zum Erfolg führen werden.
Wir möchten uns bei unseren Kunden herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken und sind zuversichtlich, dass in der Krise auch hervorragende Chancen liegen, die genutzt werden können!
Doch nun viel Spaß beim Lesen unseres ersten Newsletter im Jahr 2009 wünscht Ihnen mit besten Grüßen
Ihr Michael Wortmann
(Geschäftsführer)
Zoll- und Aussenwirtschaft aktuell
AES ab 01. Juli Pflicht
Das neue Zollverfahren AES (Automated Export System) wird am 01. Juli diesen Jahres ausnahmslos zur Pflicht. Das elektronische Ausfuhrverfahren regelt dabei die Exportabwicklung in Nicht-EU-Länder, das schriftliche Verfahren mit Einheitspapier wird nach diesem Stichtag nicht mehr möglich sein. Seitdem bekannt ist, dass es eine verpflichtende Umstellung auf die elektronische Ausfuhrerklärung geben wird, überschwemmen Softwarelösungen unterschiedlicher Anbieter den Markt. Trotzdem haben nach Auskunft der Zollverwaltung bislang erst 20% der betroffenen Unternehmen auf Atlas-Ausfuhr umgestellt. Auch ComPass stand vor der Qual der Wahl.
Wir haben uns allerdings für eine Lösung entschieden, die dem Grundsatz folgt: "Einfach, zeitsparend und professionell!"
Als langjähriges, internationales Unternehmen machen wir uns daher eine zertifizierte Software zu Nutze, um unseren Kunden hierzu umfangreiche Dienstleistungen und Lösungen anzubieten. Diese beinhalten u. a. die Erstellung von Ausfuhranmeldungen, deren Erfassung sowie Übermittlung an das zuständige Zollamt.
Kontakt: michael.wortmann@compass-gmbh.net
Auszeichnung Exzellent
Auszeichnung für hervorragende Logistikleistung
ComPass erhielt kürzlich von Ericsson eine Projektauszeichnung für besondere logistische Leistungen. Ericsson würdigte damit die außergewöhnliche Logistikleistung von ComPass im Rahmen eines zweijährigen Projektes, bei dem zur Modernisierung des weltweit größten GSM-Netzes bundesweit über 10.000 alte Lucent-Basisstationen ausgetauscht wurden.
"Für uns ist es nicht selbstverständlich, einen solchen Preis zu verleihen. Tatsächlich ist es das erste Mal, dass damit ein externer Dienstleister ausgezeichnet wird", kommentierten Udo Niepel (ehemaliger Leiter Supply Chain Management) und Jürgen Mollus (Projektleiter) von Ericsson.
Der ComPass-Geschäftsführer Arnold Kämpkes erinnert sich: "Insgesamt wurden 100.000 Verteilerpunkte eingerichtet, 23.000 Funkzellen umgeschaltet, 1.250 Kilometer Kabel verlegt, 123.000 Stunden Nachtarbeit geleistet und Material auf einer Strecke von insgesamt 4 Millionen Kilometer transportiert. Zur Auslieferung der Basisstationen hatten wir bis zu 100 Teams im Einsatz. Ohne den unermüdlichen Einsatz vor Ort und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Ericsson hätten wir das Projekt nicht so erfolgreich durchführen können."
Kontakt: arnold.kaempkes@compass-gmbh.net
Karriere Chancen
Duales Studium
Frühzeitig hat ComPass den Bedarf an hoch qualifizierten und praxiserfahrenen Nachwuchslogistikern erkannt und entsprechend nach alternativen Möglichkeiten gesucht, um in die Kompetenz der kommenden Logistiker-Generation zu investieren. Selbstverständlich bleibt die klassische, dreijährige kaufmännische Ausbildung im Speditions- & Logistikdienstleistungsbereich bestehen, für die sich Interessenten einem detaillierten, anspruchsvollen Eignungsverfahren unterziehen müssen.
Darüber hinaus kooperiert ComPass jedoch zusätzlich mit der Logistik-Akademie und der Europäischen Fachhochschule Brühl in deren neu angebotenen Studiengang "Logistikmanagement".
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Um den eigenen Nachwuchs bestmöglich und professionell auf die zukünftige Logistik vorzubereiten, übernimmt ComPass zunächst die Hälfte der anfallenden Studiengebühren. Doch das straffe Programm dieses Konzeptes ist nicht zu unterschätzen: Eine solch außergewöhnliche Chance der bestmöglichen Vorbildung in den komplexen Fachbereichen der Logistik verlangt auch überdurchschnittliches Engagement. Letztlich wird der Einsatz belohnt mit verantwortungsvollen Aufgaben, einer größtmöglichen Übernahmechance ins Unternehmen und natürlich der entsprechenden fachlichen Kompetenz. |
ComPass Persönlich
Erfolgreicher Ausbildungsabschluss
Es freut uns bekannt geben zu dürfen, dass Katrin Gehrke und Raphael Chudalla am 19.01.2009 ihre Ausbildungsprüfung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung erfolgreich bestanden haben! Besonders erfreulich ist ihre Entscheidung uns erhalten zu bleiben und sich weiterhin mit den erworbenen Fachkenntnissen in unser Team und das Unternehmen einzubringen.
Mit ihrer kürzlich bewiesenen Kompetenz stellt sich Katrin Gehrke neuen Herausforderungen der Seefracht. Raphael Chudalla sorgt für eine reibungslose Auftragsabwicklung als Ansprechpartner eines namhaften Mobilfunkunternehmens.
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Katrin Gehrke: "Mir macht das Arbeiten in der Seefrachtabteilung von ComPass sehr viel Spaß, besonders die Zollabwicklungen, die Koordination der Containernachläufe innerhalb Deutschland als auch nach Europa. Ich fühle mich im Team meiner neuen Kollegen sehr wohl und verstehe mich auch mit den Kunden sehr gut. Da bleib ich doch gern!" |
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Raphael Chudalla: "Ich bin froh, dass mein Job sehr abwechslungsreich ist und somit niemals eintöniger Alltag auf mich zu kommen wird. Wir übernehmen für einen der marktführenden Mobilfunkanbieter das Zentrallager hier in Düsseldorf und kümmern uns um die komplette Kommissionierung sowie die Aus- und Belieferung der Basisstationen. Mich begeistert vor allem der tägliche enge Kontakt mit den Planern, die immer maßgeschneidert und pünktlich von uns beliefert werden müssen." |
Markt Ticker
Go Green: Biodiesel steht vor dem Aus
Dem aus Raps gewonnenen Biodiesel geht es an den Kragen. Seit er mit der Energiesteuer belegt und fossiler Dieselkraftstoff billiger zu haben ist, liegt Biodiesel bleischwer in den Tanks der Tankstellen. Die Steuer bringt dem Biodiesel das Aus. Während der Liter heute zwischen 1,18 Euro und 1,20 Euro kostet gibt es den normalen Diesel bereits für 1,05 Euro. In der Vergangenheit boten noch rund 1800 Tankstellen in Deutschland Biodiesel an, doch mittlerweile hat jede Vierte den Kraftstoff aus dem Programm genommen. Für reinen Biodiesel gibt es keinen Markt mehr. Der Kraftstoff ist zu teuer und auch die Sorge über mögliche technische Komplikationen am Einspritzsystem der Fahrzeuge ist nach wie vor groß. Umgekehrt ergeben sich für Autos, die auf Biodiesel vorbereitet sind, beim Betanken mit fossilem Diesel keine Probleme.
Computerlogistik: Dell will neun Millionen Kilo Verpackungsmaterial sparen
Der Computerhersteller Dell will das für seine Desktops und Notebooks benötigte Verpackungsmaterial innerhalb von vier Jahren um rund neun Millionen Kilogramm verringern. Das Unternehmen verspricht sich dadurch Kostensenkungen in Höhe von 8,1 Mio. US-Dollar und möchte das weltweit "grünste Technologieunternehmen" werden. Bei Desktop-PCs und Notebooks plant Dell bis 2012 das Verpackungsmaterial um zehn Prozent zu reduzieren und den Anteil von umweltverträglichem Polstermaterial um 40 Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus werden bis 2012 75% aller Verpackungsbestandteile recycelbar. Der Computerhersteller setzt auf luftgefüllte Polster und erneuerbare Materialien wie den recycelten Kunststoff Polyethylen, der auch bei Milchverpackungen verwendet wird. Im nächsten Jahr werden nach eigenen Angaben rund 33 Mio. recycelte Milchverpackungen für Desktop- und Notebook-Verpackungen genutzt. Dell bezeichnete sich als der Einzige unter den großen Computer-Herstellern mit einer weltweiten Zielsetzung.
Palettentausch: Die deutsche Wirtschaft wird für den Palettentausch in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen als bisher.
Das hat das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund, in einer Studie zu den Kosten des Tauschverfahrens im Europalettenpool errechnet, die der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) in Bonn Verbandsmitgliedern vorgestellt hat. Demnach kostet der Tausch einer Euroflachpalette ein Speditionsunternehmen etwa 2,50 Euro. Aufgrund besonderer Qualitätsanforderungen der verladenden Wirtschaft können diese Kosten der Studie zufolge schnell auch auf mehr als 3 Euro steigen. Im Bereich der Gitterboxpalette liegen sie bei zirka 8 Euro.



