ComPass Newsflash Juli 2009
Editorial
Liebe Leserin, liebe Leser,
geht es Ihnen auch so, dass innerhalb eines Augenzwinkerns plötzlich Halbzeit ist? Kaum ist die letzte Silvester-Rakete erloschen, zeigt uns der Kalender bereits das Blatt des Monats Juli. Für mich zumindest steht fest: Es hat sich einiges verändert! Ich habe meinen Platz bei ComPass gefunden und freue mich, dass ich mich Ihnen heute als Verkaufsrepräsentantin vorstellen darf.
Nach meiner Ausbildung in einer Spedition war ich 27 Jahre lang im Airline-Bereich tätig. Die meiste Zeit verbrachte ich bei einer namhaften irischen Airline, doch mein Weg führte mich ebenfalls zu einer Verkaufsagentur verschiedener Fluggesellschaften, um im Anschluss daran für einen renommierten englischen Charter-Vermittler im Verkaufsbereich NRW und Norddeutschland tätig zu werden. Doch meine Wurzeln liegen nun mal seit der Ausbildung im Speditionsbereich, und so habe ich die Chance ergriffen den Kreis schließen zu können.
Alle Aspekte, die ich bisher auf meinem Weg sammeln durfte, kann ich nun in meiner neuen Position und aus einer anderen Perspektive vereinen. Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen etwas zu bewegen, und diese Möglichkeit bietet sich mir hier im Hause ComPass! Ich freue mich auf diese Weiterentwicklung, und damit spreche ich nicht nur von meiner eigenen, sondern auch von der Chance die einzelnen Geschäftsbereiche vorwärtszubringen. Vor allem die neuen Bereiche Airlinehandling und -trucking liegen mir dabei am Herzen… wie könnte das als 'alte' Airlinerin auch anders sein?
Ich freue mich darauf unsere Kunden zukünftig auch persönlich kennen zu lernen und wünsche bis dahin allen Interessierten viel Spaß beim Lesen!
Mit besten Grüßen
Ihre Heidi List
mail heidemarie.list@compass-gmbh.net
fon 0211. 737 55 - 723
Produkt Neuheiten
Wir setzen auf Qualität
Die ernste wirtschaftliche Situation macht auch vor dem Bereich Luftfracht nicht halt, Einbrüche um bis zu 30% sind ebenso Teil der Krise wie Raten im freien Fall. Doch der Boden des Fasses scheint endlich erreicht. Um mit neuem Schwung aus der Krise hervorgehen zu können, verstärken wir unsere Luftfrachtaktivitäten im Import- und Exportbereich nicht nur personell, sondern haben zudem ausgesprochen attraktive Tarife für Dienstleistungen im Luft- und Seefrachtbereich entwickelt.
Zum entsprechenden Service gehören qualitativ besonders hochwertige Mehrwert-Leistungen, welche das komplette Spektrum der Supply-Chain abdecken. Der anspruchsvolle Umgang mit Gefahrgut, ein umfassendes Angebot diverser Verpackungen auf Anfrage sowie der Einsatz als reglementierter Beauftragter im Luftfrachtbereich und geschultes Personal in allen logistischen Bereichen sind dabei nur exemplarisch zu nennen. Der Trucking-Bereich soll dabei nicht außen vor gelassen werden sondern wird mit einem Netzwerk unterstützt, welches alle deutschen und benachbarten Flughäfen wie Amsterdam, Brüssel, Lüttich und Ostende verbindet und somit für die Fracht unserer Kunden besonders effiziente Vor- und Nachläufe ermöglicht. Die Seefracht glänzt mit einem individuellen Angebot, welches Containerstauung, Sortierung und Kommissionierung nach Ihren Wünschen umfasst.
Abgerundet wird dieser außergewöhnliche Service durch das Tapa-A und ISO zertifizierte Zentrallager in Düsseldorf, welches zudem den modernsten Sicherheitsstandards entspricht. Codierte Zugangsbeschränkungen und Videokameras überwachen insgesamt 34 Andock-Tore, die Flexibilität im Handling ermöglichen um den engen Zeitplänen unserer Kunden entsprechen zu können. Neben einem offenen Zolllager stehen Rollerbed-Systeme und Hub Truckdocks & Slaves zur Verfügung, die es uns ermöglichen Unit Load Devices von allen Seiten ideal zu be- und entladen sowie Flugzeugbleche auch Off-Airport aufzubauen.
Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, werden wir Ihnen gern ein maßgeschneidertes Angebot zukommen lassen. Fragen Sie uns! Rufen Sie uns an!
Kontakt:
Heidi List, fon 0211.737 55 - 723, mail heidemarie.list@compass-gmbh.net
Stephen Northridge, fon 0211.737 55 - 316, mail stephen.northridge@compass-gmbh.net
Qualitäts Management
Auch zukünftig eine erfolgreiche Kooperation
Alcatel-Lucent S.A. gehört zu den weltweit führenden Herstellern und Anbietern im Bereich Telekommunikations- und Netzwerkausrüstung. Zum Erfolgsrezept des Teilbereichs Alcatel-Lucent Network Services GmbH, der Kundennetze betreibt und Managed Services anbietet, gehört die beständige Optimierung der Geschäftsprozesse, und zwar sowohl innerhalb des Unternehmens als auch im Zusammenspiel mit Kunden und externen Partnern.
Im Zuge eines Audits konnte die ComPass Transport Systeme GmbH erst kürzlich nachweisen, dass sie den gestellten Anforderungen einer Zusammenarbeit mehr als gerecht wird. Im Einzelnen konnte ComPass herausarbeiten, dass geplante Regelungen zur Serviceerbringung umgesetzt und die definierten Verfahren in allen untersuchten Einheiten der Bereiche Organisation, Service & Logistic gelebt werden. Besonders hervorzuheben ist die Form der Selbstkontrolle, bei der die ComPass-Bereiche in Eigeninitiative Verbesserungspotenzial identifizieren und entsprechende Lösungsansätze erarbeiten. Das Ergebnis bestätigt die Qualitätsausrichtung der Prozesse, ermöglicht uns neue Perspektiven des Qualitätsmanagements und entspricht den Anforderungen einer zukünftigen Rezertifizierung nach ISO 9001:2008. Besonders erfreulich war jedoch der Zusatz im Auditbericht, welcher besonders "die sehr gute Vorbereitung des Audits, das in einer vertrauensvollen und sehr offenen Atmosphäre stattfand", hervorhebt.
Haben auch Sie Interesse Ihre Telekommunikationsanlagen über ComPass abzuwickeln? Wir stehen Ihnen gern für weitere Informationen und individuelle Beratung zur Verfügung!
Kontakt: Ulla Ceyba, fon 0211.737 55 - 544, mail ulla.ceyba@compass-gmbh.net
ISO 9001 Re-Zertifizierung
Im Rahmen der diesjährigen ISO-Prüfung konnten die Geschäftsbereiche ComPass Consulting GmbH, Security Logistik GmbH und Transport Systeme GmbH erneut nachweisen, dass sie die Anforderungen der Kunden und etwaiger Behörden im vollen Rahmen erfüllen.
Um Produkte, Prozesse oder Leistungen eines Unternehmens zu verbessern, bestimmt die Internationale Organisation für Normung (ISO) Modelle des Qualitätsmanagements, in denen es gilt einen vorgegebenen Standard zu erfüllen. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Anforderungen bedeutet sowohl eine informative Referenz als auch einen qualitativen Nachweis bestimmter Standards gegenüber Dritten. Die Grundsätze des zu bewertenden Qualitätsmanagements basieren dabei auf Kundenorientierung, Verantwortlichkeit der Führung, Einbeziehung der beteiligten Personen sowie einem prozessorientierten und systemorientierten Managementansatz. Ebenso dazu gehören die kontinuierliche Verbesserung, ein sachbezogenen Ansatz zur Entscheidungsfindung und der Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen. Die Re-Zertifizierung belegt, dass das Ziel die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, erfolgreich verfolgt wurde.
Das Verfahren weißt unter anderem nach, dass die allgemeinen und dokumentierten Anforderungen des Qualitätsmanagements sowie der Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen erfüllt werden. Weiterhin umfasst das Verfahren die Prüfung die Verantwortung der Leitung, das Management von Ressourcen, die Produktrealisierung und schließlich die Prozesse Messung, Analyse und Verbesserung.
Die entsprechenden Dokumente stehen auf unserer Website zum Download bereit.
Branchen Neuigkeiten
Erhebliche Verluste durch Frachtdiebstahl: Zahl der Übergriffe auf LKW-Fahrer steigt
Straff organisierte Banden treiben vermehrt ihr Unwesen und suchen sich ihre Opfer gezielt aus. "Der derzeitige wirtschaftliche Abschwung verschärft die Entwicklung der steigenden Kriminalität auf Europas Straßen", stellt Michael Wortmann fest. Der Geschäftsführer der ComPass Security Logistik GmbH war Referent auf der Veranstaltung "Schadensprävention in der Logistik" in Magdeburg, die von Bosch Sicherheitssysteme GmbH veranstaltet wurde.
Gewaltbereitschaft und Korruption nehmen zu, was zu erheblichen Verlusten im Güterverkehr führt. Die Fahrzeugdiebstähle haben sich von 2006 auf 2007 fast verdoppelt, allein in Europa betrug der Schaden durch Frachtdiebstahl im Jahr 2007 rund 8,5 Mrd. Euro. Fachkräfte des Landeskriminalamtes informieren, dass häufig die Straftäter in die Transportkette involviert sind. Großbritannien verzeichnet als Spitzenreiter die meisten Übergriffe auf Lkw-Fahrer in Westeuropa, doch besondere Gefahr besteht ebenfalls auf ungesicherten Parkplätzen in Frankreich und Deutschland, wo die Zahl derartiger Übergriffe gleichermaßen um 20 Prozent gestiegen ist.
Original-Bericht nachzulesen auf www.dvz.de DVZ 30.5.2009
Sollten auch Sie sich um die Sicherheit Ihrer transportierten Waren sorgen, wissen wir welche Vorkehrungen zu treffen sind. Wir beraten Sie gerne, damit Sie nicht auch Opfer von Übergriffen werden!
Kontakt: Michael Wortmann, fon 0211.737 55 - 521, mail michael.wortmann@compass-gmbh.net
Markt Wirtschaft
Studie zu den Logistiktrends: Großes Problem der Transportkriminalität
Das Sicherheitsproblem Nummer 1 auf internationalen Handelswegen ist nicht die Piraterie, sondern die alltägliche Transportkriminalität. Raub, Diebstahl oder "unerklärlicher Warenverlust", besonders auf den Landtransportwegen oder im Lagerhaus, schädigen die Geschäfte der Unternehmen, so eine Studie der internationalen Logistikberatung Miebach Consulting, die mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) erstellt wurde.
40 Prozent der Unternehmen haben Sicherheitsprobleme in der Logistik. Leistungsfähige Strukturen sind für Industrie- und Logistikunternehmen unverzichtbar. Sie sind ein klarer Standortvorteil im globalen Wettbewerb der Regionen. Das vielleicht erstaunlichste Ergebnis der Studie: Befragt nach dem Vorsteuergewinn der Unternehmen einerseits und der Tendenz zu mehr oder weniger zentralen Logistikstrukturen zeigt sich, dass Unternehmen mit höheren Gewinnen eher zu dezentralen Logistiklösungen tendieren. Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass die Vertrautheit mit den Märkten und Kunden, die logistische Nähe und größere Serviceleistung zwar höhere Logistikkosten bewirken, die sich aber insgesamt auszahlen.
Der Mangel an gesicherten Lkw-Parkplätzen begünstigt Frachtdiebstähle
Rund 42 Prozent aller Diebstähle von Lkw-Ladungen finden auf Parkplätzen statt, so eine Studie der International Road Transport Union. Die Statistik zeigt, dass etwa 15 Prozent der Diebstähle bewaffnete Raubüberfälle sind. Rund 70 Prozent der Überfälle, bei denen oft der gesamte Lkw entwendet wird, geschehen in der Nacht zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh. Insgesamt werden in der Europäischen Union jährlich Waren im Wert von 8,2 Milliarden Euro entwendet.
Für 2009 erwarten die Experten der Transported Asset Protection Association (TAPA) noch höhere Verluste durch Diebstahl. Nach einem Diebstahl kommt die Versicherung nicht für alle Kosten auf. Dies gelte beispielsweise für Transaktions- und Frachtkosten für eine erneute Bestellung und Lieferung der Waren. Zudem hätten die betroffenen Lkw-Spediteure mit einer sinkenden Kundenzufriedenheit zu kämpfen.
Daher wünschen sich Transportversicherer mehr sichere Lkw-Parkplätze. "In Europa ist eine ganzheitliche Schadenverhütungsstrategie notwendig", fordert Sven Töpffer von der AXA Versicherung aus Hamburg. "Vor allem müssen mehr gesicherte Lkw-Parkplätze geschaffen werden", sagt der Transportexperte. Dafür haben die Deutschen Versicherer (GDV) ein "Parkplatzpapier" entwickelt, das Empfehlungen zu Gestaltung und Betrieb von Lkw-Parkplätzen gibt. Danach sollten Frachtparkplätze auch in der Nacht gut ausgeleuchtet und mit einem Zaun gesichert sowie per Video überwacht werden. Das Gelände sollte gut einsehbar sein und die freie Sicht nicht durch Bepflanzung eingeschränkt werden. Zudem empfehlen die Versicherer, strenge Zutrittskontrollen einzurichten.
Leichter Optimismus auf dem Transportmarkt
Die Marktforscher der Institute Progtrans (Basel) und ZEW (Mannheim) sehen nach ihrer jüngsten Expertenbefragung einen Silberstreif am dunklen Himmel der Transportkonjunktur. "Die Talsohle scheint erreicht, aber der Aufschwung lässt noch auf sich warten", lautet ihr Fazit hinsichtlich der Mengenentwicklung.
Befragt wurden wieder rund 300 Spitzenkräfte der Transport- und verladenden Wirtschaft nach ihren Prognosen für die nächsten sechs Monate. Demnach wird der Straßengüterverkehr als relativ stabil eingeschätzt. Bei Luft- und Seefracht herrsche am stärksten Pessimismus vor. Aber auch der Schienengüterverkehr, die Binnenschifffahrt und der Containerverkehr müssten noch auf den Aufschwung warten, heißt es im Transportmarkt-Barometer für das zweite Quartal. Die Einschätzungen zur Preisentwicklung deuten darauf hin, dass sich der starke Preisverfall nicht mehr fortsetzt. Mehrheitlich werden zwar immer noch (schwach) sinkende, zum Teil aber auch stabile Preise erwartet.
Unternehmerpreis 2009
Zu guter Letzt…
Unter dem Motto Impulsgeber Mittelstand wurde am 13. Mai zum fünften Mal der Unternehmerpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf verliehen.
Auch ComPass folgte dem Ruf der Bänker und bewarb sich mit etwa 50 anderen Unternehmen aus sämtlichen Branchen. Simon Wirtz und Jacqueline Dewald nahmen die Herausforderung an das Unternehmen trotz anhaltender wirtschaftlicher Krisen der Jury aussagekräftig vorzustellen. Auch wenn es kein Platz auf dem Treppchen wurde, sind wir stolz, dass wir selbst in Krisenzeiten zu den besten 10 der konkurrierenden Bewerber gehören! Durch den Abend führte Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow, und auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers gab sich die Ehre, wobei es ihm nicht immer gelang die Politik bei Seite zu lassen.
Der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) Prof. Jörn-Axel Meyer fand in seiner Rede klare, wenn auch kritische Worte zum Thema "Mittelstand - quo vadis?" sowie dem akuten und zukünftigen Problem des Fachkräftemangels.
"Die Kompetenz zeigt sich nicht darin, wie viel Wissen man sich angeeignet hat, sondern darin, selbstständig denken zu können."

